Forever young? Besser gesund älter werden

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»Der Rost macht erst die Münze wert.«
Johann Wolfgang von Goethe

Jugendlichkeit gilt in unserer Zeit als besonders attraktiv und erstrebenswert. Daher möchten viele Menschen auch im Erwachsenenalter und sogar in späteren Jahren gern noch jugendlich sein, bzw. wirken. Und vor allem genauso gesund bleiben wie in ihrer Jugendzeit. An das Altwerden wird weniger gern gedacht, obgleich das im Wortsinn gleichbedeutend ist mit Langlebigkeit. Wenn nämlich umgekehrt gesagt wird, ein Mensch sei nicht alt geworden, heißt das: er ist früh, d.h. vorzeitig, gestorben. Langlebigkeit ist keineswegs unerwünscht. Heute wird vieles für die Lebensverlängerung, weit über die eigenen Kräfte des Organismus hinaus, getan. Die moderne Medizin ist da sehr effektiv. Allerdings ist diese Lebensverlängerung oftmals von chronischen Krankheiten und von extremer Therapiebedürftigkeit (neuerdings wird schon in Facharztkreisen »Anbindung « an hochspezialisierte Zentren gefordert), von Schwäche und Abhängigkeit begleitet. Immerhin wird die Entscheidung, ob diese Art von Lebensverlängerung erstrebenswert ist, zunehmend den Patientinnen und Patienten überlassen. Verständlicherweise ist Älterwerden mittels derartiger Lebensverlängerung mitunter gefürchtet, obgleich es auch da Lichtund Schattenseiten gibt. Die einzige Alternative zum Altwerden wäre Kurzlebigkeit, die wir bestmöglich abwenden wollen. Daher sind die Versprechungen ewiger Jugend entweder illusorisch oder gar zynisch zu verstehen. Es gibt keine gute Alternative zum Altwerden. Mit dem Altwerden nicht zu verwechseln ist das Altern. Gewiss ist beides miteinander verbunden, aber mit unterschiedlichen Koeffizienten: manche Menschen altern massiv, schon bevor sie ein hohes Lebensalter erreicht haben. Andere Menschen weisen selbst in hohem Lebensalter relativ wenige Alterungserscheinungen auf. Letzteres ist Anliegen des Basisprogramms für längere Gesundheit: nicht das Altwerden zu verhindern, das wäre fatal. Wohl aber Alterungsprozesse bestmöglich zu vermindern, und so zu Gesundheit, ausreichender Stärke und Unabhängigkeit im hohen Alter beizutragen. Im Grunde altert unser Organismus schon von Kindheit und Jugend an. Allerdings überwiegen da die Aufbau- und Wachstumsprozesse. Daher wird das Altern von den meisten Menschen bis in ihr mittleres Erwachsenenalter kaum bemerkt. In der Lebensmitte erreichen Wesenskräfte der Menschen ihren Höhepunkt: strukturierter und zielorientierter als in der Jugend. Von der Lebensmitte an beginnt aber auch ein allmählicher (bei manchen Menschen sogar jäher) Abstieg. Physiologisch nimmt von da an die Leistungsfähigkeit der meisten Körperzellen und der Organe und daher die Lebenskraft Jahr für Jahr um ungefähr ein bis zwei Prozent ab. Etliche Jahre lang wird dieser Schwund kaum bemerkt. Sobald er aber deutlich spürbar wird, wenn Kräfte abnehmen, wenn chronische Krankheiten entstanden sind, wächst die Sorge um den Körper und die eigene Zukunft- und die Klage über das Altern. Oftmals wird dann gesagt: Das Alter hat nichts Schönes. Wenn diese Behauptung völlig zutreffend wäre, gäbe es kaum Motivation, alt zu werden. Die meisten Menschen wollen jedoch, mit Einsatz aller Mittel der modernen Medizin gerne alt werden, das heißt möglichst lange leben, wenn auch der Gewinn an Lebensdauer dann von chronischer Krankheit überschattet ist. Einstmals wurde das ganz anders gesehen: Auf der einen Seite habe ich Lust, abzuscheiden und mit Christus vereint zu sein, und das wäre ja auch viel schöner. Auf der anderen Seite ist es um euretwillen nötig, noch am Leben zu bleiben, schrieb Paulus in seinem Brief an die Philipper (1,23). Vor allem von Jüngeren wird das Alter heute als unattraktive Lebensphase angesehen (bzw. selber vorausgesehen) die von Schwäche, Krankheit und neuerdings immer mehr von Demenz überschattet ist. Damit wäre der Wunsch, alt zu werden, wirklich fragwürdig, weil kein Mensch wohl gern chronisch krank, dement und abhängig werden möchte. Allerdings geht es immer mehr Menschen so, trotz aller Erfolge der modernen Medizin. Genau betrachtet geht es Ihnen sogar wegen dieser Erfolge so, weil die moderne Medizin sie erhält und ihnen ein längeres Leben verschafft, was selbstverständlich erfreulich ist. Bisher hat die moderne Medizin leider noch kein synthetisches Mittel zum Verhindern von chronischen Krankheiten und von Demenz finden können. Deshalb leiden mit der steigenden Lebenserwartung, mit diesem Älterwerden mehr Menschen an diesen Zivilisationskrankheiten. Anderenfalls, ohne die moderne Medizin wären sie aber jünger gestorben. Die moderne Medizin (die Teil meiner eigenen Arbeit in der Praxis ist und die ich keineswegs gering achte) verlängert die Lebensdauer ihrer Patienten, indem sie deren Krankheiten bekämpft und verlängert. Das ist durchaus ein großer (und teurer), mitunter belastender Fortschritt. Die meisten Krankheiten werden so nicht geheilt, sondern chronifiziert. Sie bleiben und belasten das Altwerden. Heute wird schon vom fünfzigsten Lebensjahr an auf den meisten Geburtstagen von chronischen Krankheiten und neuesten Diagnose- und Therapieverfahren gesprochen. Was natürlich bedauerlich ist. Trotzdem ist dieser Ansatz immer noch unverzichtbar. Zweifellos sind chronisch- und schwerkranke Menschen immer mehr auf die Mittel und Möglichkeiten der modernen Medizin angewiesen – trotz etlicher Risiken, Nebenwirkungen und Belastungen. Selbstverständlich ist ein langes Leben, das aus natürlicher Gesundheit entsteht, wünschenswerter als die Lebensverlängerung mittels Krankheitsbekämpfung. Wer daher mit natürlichen Mitteln möglichst lange gesund bleiben will, muss selber aktiv werden und selber einiges leisten. Zur Anwendung altbewährter Naturstoffe ist von der modernen Medizin wenig Zustimmung, aber viel Kritik zu erwarten. Bezeichnenderweise wurden Arzneipflanzen, die wegen geringer Risiken und Nebenwirkungen frei verkäuflich (nicht verschreibungspflichtig) sind, generell aus der Leistungspflicht gesetzlicher Krankenkassen herausgenommen, weil deren Budgets vordringlich für die evidenzbasierte Behandlung chronischer Krankheiten benötigt werden – und dafür kaum noch ausreichend sind. Zur Bewahrung bzw. Förderung der Gesundheit mit natürlichen Mitteln ist deshalb Eigeninitiative und Selbstverantwortung (sowie Selbstfinanzierung) erforderlich. Selbstverständlich sollten die Ausgaben für die notwendigen natürlichen Mittel erschwinglich bleiben. Auch deshalb ist die Fokussierung auf die bestgeeigneten Naturstoffe ratsam. Durchaus nicht alles, was heute propagiert wird, ist nötig, sinnvoll und gesundheitsfördernd. Die bewährtesten und meines Erachtens notwendigsten Mittel finden Sie im Basisprogramm für längere Gesundheit, das in reformleben erklärt und betreut wird. Die sorgfältig kombinierten Naturstoffe wirken im Organismus synergistisch. Deshalb empfehle ich, sämtliche Elemente des Basisprogramms regelmäßig und kontinuierlich in optimaler Dosierung und Bio Qualität aufzunehmen. Alle Elemente des Basisprogramms für längere Gesundheit sind lange bewährt und in der Regel sehr gut verträglich. Falls dennoch eine individuelle Unverträglichkeit gegen ein Element – oder gar gegen mehrere – besteht, muss aber darauf unbedingt verzichtet werden. Jedes Element des Basisprogramms erbringt eine ganzheitliche Wirkung für die Gesundheit – schon bei Einzelanwendung. Die bestmögliche Wirkung entsteht jedoch im Zusammenwirken sämtlicher Elemente des Basisprogramms, mit kontinuierlicher Anwendung.

Um länger, bis in möglichst hohes alter, gesund sein zu können, sind etliche Wirkungen erforderlich: zum Schutz vor übermäßigen und chronischen Entzündungsprozessen sowie vor Autoimmunkrankheiten Schutz vor bösartigem Zellwachstum Schutz vor Arteriosklerose Schutz vor degenerativen Herzerkrankungen, vor allem vor Herzinsuffizienz Schutz vor Demenz und anderen neurogenen Erkrankungen sowie zur Förderung der Bindegewebsfunktionen zur Bewahrung der Muskelkraft und der Knochenfestigkeit zum Schutz der Telomere

In unserer Zeit werden Naturstoffe oft als gering wirksam oder gar als kontraproduktiv angesehen. Gewiss wirken sorgfältig angewendete natürliche Mittel anders als synthetische Mittel: mehr für die Gesundheit. Gesundheit ist aber mit den Methoden der modernen Medizin allenfalls indirekt messbar: »ohne Befund«. Synthetische Mittel, die bei fortgeschrittenen und schweren Erkrankungen zweifellos unverzichtbar sind, weisen meist eine spezielle, eingreifende Wirkung (die es so von natürlichen Mitteln nicht gibt) gegen bestimmte Krankheiten auf – und häufige, manchmal gefährliche Nebenwirkungen. Daher kommen diese Mittel korrekterweise nur bei bestehenden schweren Krankheiten – und nur nach korrekter Nutzen-/ Risikoabwägung zum Einsatz. Nicht alle, aber doch viele Krankheiten könnten jedoch mit frühzeitiger, optimaler Anwendung natürlicher Mittel vermutlich verhindert werden. Aufgrund dieser Überzeugung erwuchs das Basisprogramm für längere Gesundheit in dem bewährte Mittel kombiniert und konsequent angewendet werden. Zweifellos wirken natürliche Mittel nicht so speziell und so eingreifend gegen Krankheiten wie synthetische Pharmaka. Deshalb werden Naturstoffe von der modernen Medizin gering geschätzt und in einschlägigen Studien für unwirksam befunden. Obwohl die heutige Studienproduktion kaum noch übersehbar und oft widersprüchlich ist, prüfe ich offen und vorbehaltlos jede relevante Studie. Anscheinend wird bei manchem Studienergebnis vergessen, dass die Menschheit sehr lange von der Natur erhalten wurde – und erst seit kurzer Zeit, seit wenigen Generationen, von der Medizintechnik und von synthetischen Mitteln. Auch heute noch sind, trotz aller Erfolge der modernen Medizin in der Krankheitsbekämpfung, natürliche Mittel zum Schutz der Gesundheit weiterhin unverzichtbar. Dafür sind aber keineswegs alle Naturstoffe geeignet. Im Basisprogramm für längere Gesundheit sind die (meines Erachtens) bestgeeigneten, bewährten Naturstoffe kombiniert, die neuerdings auch wissenschaftlich immer genauer untersucht werden. In faszinierender Weise, mit natürlicher Logik, wirken diese Mittel vielfältig und ganzheitlich für die Gesundheit, statt speziell gegen Krankheit. Jedes Mittel im Basisprogramm, ob Leinöl, Curcuma, Kokosöl, Basenpulver, DHA, Grüntee, Safran/Rhodiola, Grüntee, Granatapfel, Selen, Vitamin D (mit K2), Coenzym Q 10 trägt in seiner Weise zum Schutz vor scheinbar ganz unterschiedlichen Krankheiten bei. Und darüber hinaus zur Gesundheit. Dass ein natürliches Mittel gleichzeitig vor chronischen Entzündungen und vor Arteriosklerose und vor Krebs und vor Demenz schützen könne, mag aus der Sichtweise moderner Medizin sowie im Vergleich mit synthetischen Mitteln als Augenwischerei, Scharlatanerie oder Wunderversprechen erscheinen. Die Natur ist aber kein Scharlatan. Und die bewährten Naturstoffe im Basisprogramm sind keine Wundermittel. Diese Naturstoffe sind evolutionär, in sehr langer Zeit, lange bevor es Menschen gab, im Pflanzenreich entstanden und der Menschheit daher von Anfang an vertraut. In unserer Zeit sind die Wirkungen dieser Pflanzenstoffe auch wissenschaftlich erklärbar geworden. Mit den Erkenntnissen der Biopharmakologie konnten die Dosierungen und folglich die Wirkungen der gesundheitsfördernden Pflanzenstoffe optimiert werden. Daraus resultiert eine große Chance in unserer Zeit. Mit dem Basisprogramm für längere Gesundheit können Sie sich diese Chance aneignen. Selber wende ich das Basisprogramm lange schon an. Danach erst habe ich es meiner Familie und den motivierten Patienten der Praxis empfohlen. Zumindest bisher hat es anscheinend unser aller Gesundheit gedient. Dass die moderne Medizin, die ich gut kenne und keinesfalls missachte, Pflanzenstoffe als schwach, unwirksam oder gar schädlich ansieht, ist mir bewusst. Tatsächlich könnten manche Pflanzenstoffe, zum Beispiel aus Grapefruits (Pampelmusen) oder Johanniskraut der modernen Medizin in die Quere kommen, indem sie die Wirkungen synthetischer Mittel verstärken oder abschwächen. Daher warnt die moderne Medizin vor diesen Naturstoffen. Wer synthetische Mittel benötigt, muss auf Grapefruits und Johanniskraut sowie Saft daraus vorsichtshalber verzichten. Selber habe ich keine Probleme mit diesen Pflanzenarten, weil ich bisher auf synthetische Mittel nicht angewiesen bin. Immerhin kann das Naringin aus der Grapefruit die Leberzellen vor Virusbefall (speziell vor Hepatitis C-Viren) und resultierenden Krebserkrankungen schützen. Auch das Johanniskraut, das als wirksames natürliches Mittel gegen Depressionen gut bekannt ist, kann wohl vor bestimmten Virusinfektionen und davon induzierten Krebserkrankungen schützen. Daher sind auch diese beiden Pflanzenarten nicht zu verachten. Ohne ärztlichen Rat dürfen sie aber mit synthetischen Mitteln zusammen nicht genommen werden. Von den Mitteln im Basisprogramm für längere Gesundheit sind negative Interaktionen mit der modernen Medizin nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu befürchten. Zwar wurden Patienten, die Betablocker nehmen müssen, vor der gleichzeitigen Aufnahme von Grüntee gewarnt. Aufgrund einer Studie an ca. 30 Studenten wurde – von zahlreichen Medien aufgegriffen – behauptet, die Wirkung von Betablockern werde durch Grüntee vermindert. Obgleich da ein Betablocker (Nadolol) eingesetzt wurde, der in Deutschland gar nicht erhältlich ist und nicht sicher ist, ob diese relativ kleine Studie auf andere Betablocker einfach übertragen werden kann, waren viele Menschen beunruhigt. Wenn sie auf Grüntee verzichten müssten, wäre das ihrer Gesundheit nicht förderlich. Immerhin trägt Grüntee weltweit zum Schutz der Gesundheit von etlichen Millionen Menschen bei. In meiner Praxis wird die Wirkung verordneter Betablocker sorgfältig überwacht. Dabei konnten bisher keine ungünstigen Interaktionen mit Grüntee festgestellt werden. Bei sorgfältiger Anwendung sind sämtliche Elemente des Basisprogramms meines Erachtens essentiell für die Gesundheit. Deren Nutzen sowie die Möglichkeit eventueller Risiken wird mit Einbeziehung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse kontinuierlich überprüft und in reformleben erklärt. Bei individueller (seltener) Unverträglichkeit eines – oder mehrerer – Elemente rate ich selbstverständlich von der Einnahme ab. Die bestmögliche Wirkung der Elemente des Basisprogramms ist von deren kontinuierlichem Zusammenwirken zu erwarten. Im Basisprogramm für längere Gesundheit sind die weltweit bewährtesten Schutzstoffe kombiniert. In den jeweiligen Ursprungsländern sind diese Pflanzenstoffe den Menschen seit vielen Generationen vertraut. Schon seit vielen Jahrhunderten, manche sogar seit Jahrtausenden, werden sie da angewendet. Gravierende Risiken und Nebenwirkungen wären da längst entdeckt worden. Daher erachte ich diese Schutzstoffe, abgesehen von individuellen Allergien und Unverträglichkeiten, die gegen alles und jedes auftreten können, für sicher. Etlichen Berichten zufolge gibt es in den Ursprungsländern relativ viele langlebige Menschen, die wenig Medizin benötigen, und relativ wenige Zivilisationskrankheiten. Einige von diesen Schutzstoffen sind hierzulande erst seit wenigen Jahrzehnten stetig verfügbar. Selber bin ich sehr dankbar dafür, sämtliche Elemente des Basisprogramms für längere Gesundheit alltäglich aufnehmen zu können. Gerne gebe ich diese Empfehlung an meine Familie, an Freunde und Patienten sowie an die Leserinnen und Leser von reformleben weiter. Die moderne Medizin kann Zivilisationskrankheiten mit evidenzbasierten Mitteln sehr effektiv behandeln, jedoch nicht verhindern. Von der wachsenden Zahl dieser Krankheiten sind vor allem ältere, aber auch immer mehr junge Menschen betroffen. Mein Anliegen dazu ist, mit einfachen, bewährten natürlichen Mitteln zur Prävention dieser Krankheiten beizutragen. Obgleich deren Anwendung nicht mit großen Studien belegt ist. Etliche seriöse wissenschaftliche Erkenntnisse erklären jedoch die positiven Wirkungen der Naturstoffe zum Schutz der Gesundheit, die dadurch begründet in das Basisprogramm aufgenommen wurden. Zumal von deren Zusammenwirken, vor allem vom Ellagitannin (Granatapfel) mit Curcumin (aus Curcuma Rhizom) und Epigallocatechingallat (Grüntee) auch ein längerer Erhalt der Telomere zu erwarten ist. Zur Bedeutung der Telomere für Langlebigkeit und Gesundheit wird in einem weiteren Beitrag berichtet. Selbstverständlich bleibt es Ihrer eigenen Entscheidung überlassen, diese Mittel anzunehmen, sie sorgfältig und kontinuierlich zu gebrauchen – oder darauf zu verzichten.