Sekundäre Pflanzenstoffe

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Phyto-Power für die Herz-Kreislauf-Gesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Für jeden zweiten Todesfall in Mitteleuropa werden sie verantwortlich gemacht. Grund ist die Lebensweise in den Industrieländern, die geprägt ist von ungesunder Ernährung, Bewegungsarmut und Rauchen. Umso erfreulicher, dass man mit der richtigen Ernährung viel Gutes für Herz und Blutfluss tun kann. So wird zum Beispiel der Mittelmeerküche mit ihrem hohen Gehalt an Obst und Gemüse (sekundäre Pflanzenstoffe) ein hoher Nutzen für die Herz-Kreislauf-Gesundheit bescheinigt. Nicht ohne Grund sterben in Frankreich und Spanien weniger Menschen an einem Herzleiden als im EU-Durchschnitt.

Obst und Gemüse hilft der Herzgesundheit

Nach der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bewerteten aktuellen Studienlage führt vor allem ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse zur Senkung des Risikos für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Schlaganfall. Grund ist allerdings weniger dessen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen – die können auch mit Fleisch oder Fisch zugeführt werden – sondern vielmehr die sogenannten Sekundären Pflanzenstoffe. Mit diesen nur in Obst, Gemüse, Getreide und Kräutern vorkommenden Substanzen schützen sich Pflanzen gegen widrige Umstände wie UV-Strahlung oder Fressfeinde. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese Sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. Sie können unter anderem antioxidativ, antientzündlich, immunmodulierend oder antithrombotisch wirken.

Tomaten für den Blutfluss

So fördern zum Beispiel Sekundäre Pflanzenstoffe aus der Tomate die Geschmeidigkeit der Blutplättchen (Thrombozyten) und verhindern so, dass diese verkleben. Und dazu neigen die Blutplättchen leider mit zunehmendem Alter und bei bestimmten Risikofaktoren (Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas, Rauchen). Mittlerweile gibt es schon Nahrungsergänzungen, die genau die richtige Kombination dieser Sekundären Pflanzenstoffe aus der Tomate enthalten und so einen gesunden Blutfluss fördern (z.B. Thromboflow®). Kakao macht die Gefäße elastisch Ein anderes Beispiel sind die Flavanole aus der Kakaobohne. Sie unterstützen in der Gefäßinnenwand, dem Endothel, die Bildung von Stickstoffmonoxid. Dieser Stoff ist notwendig, damit die Adern sich weiten können. Sollte man also viel Schokolade essen, um die Gefäße vor der Verkalkung zu schützen? Ganz abwegig ist das nicht, aber leider ist der Gehalt an Flavanolen in handelsüblicher Vollmilchschokolade ziemlich gering, von der Gewichtszunahme  durch zu viel Schokokonsum ganz zu schweigen. Zum Glück gibt es mittlerweile Kapselprodukte, welche die Kakaoflavanole in wirksamen Konzentrationen enthalten (z.B. Cardio Care).

Grüntee und rote Früchte fürs Herz

Auch Anthocyane aus roten Früchten wirken sich sehr positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus. Sie haben nämlich neben antioxidativen auch antientzündliche Effekte und beeinflussen den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Ähnliche Wirkung konnte auch für Curcumin aus der Kurkumawurzel und Grüntee nachgewiesen werden. So kommen koronare Herzkrankheiten oder Schlaganfall in Ländern mit hohem Teekonsum wesentlich seltener vor. Grund ist vermutlich der im Grüntee enthaltene Sekundäre Pflanzenstoff EGCG. Dieses Catechin kann Cholesterinspiegel und Blutdruck senken und so einer Arteriosklerose vorbeugen.

Gewürze als Anti-Stress-Nahrung

Stress ist Gift für die Herzgesundheit. Man sollte daher für ausreichend Entspannung sorgen, z.B. über ausreichend Ruhephasen oder ein schönes Hobby. Und auch hier kann die richtige Ernährung unterstützen. So sind zum Beispiel die in Safran und Rhodiola enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe wahre Stresskiller. Sie aktivieren Glückshormone und das Anti?-Stresssystem des Körpers, so dass er den Stress besser bewältigen kann.

Sekundäre Pflanzenstoffe – Mindestens 5x Obst und Gemüse pro Tag

Früchte und Gemüse liefern also eine Vielzahl nützlicher Inhaltsstoffe für die Herz-Kreislauf-  . Doch wie viel sollte man essen? Die DGE empfiehlt den Verzehr von fünf faustgroßen Portionen Obst und Gemüse täglich. Eine Portion wäre zum Beispiel ein Apfel, ein kleiner Salat oder zweieinhalb Tomaten. Eine aktuelle Studie aus England, bei der das Ernährungsverhalten von 65.226 Briten über viele Jahre untersucht wurde, kommt zu dem Schluss, man sollte besser sieben Portionen pro Tag verzehren und die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt sogar neun vor.

Vitalstoffkonzentrate können Ernährungslücke schließen

Viele schaffen diese Mengen nicht und greifen deshalb auf Nahrungsergänzungen zurück. Aber eine Multi-Vitamintablette oder ein einfaches Vitalstoffkonzentrat bringt hier leider nichts. Denn es mangelt den Personen, die zu wenig Obst und Gemüse essen, ja nicht in erster Linie an Vitaminen oder Mineralstoffen – ihnen fehlen vor allem die in Obst und Gemüse vorkommenden Sekundären Pflanzenstoffe. Und die wirken wie in der Natur im Verbund am effektivsten. Daher wird ja auch gern von der Ampel-Wirkung gesprochen: Es sollten nicht nur Äpfel sondern möglichst viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten – rote, gelbe und grüne – gegessen werden. Wer die Ernährungslücke im Bereich Obst und Gemüse schließen möchte, sollte ein flüssiges Vitalstoffkonzentrat nehmen, das die Sekundären Pflanzenstoffe wie Phenole, Anthocyane oder Carotinoide ganz konkret auf der Verpackung ausweist. Dies gilt insbesondere für den Vitalkomplex Dr. Wolz.