Zitrone – Lebensmittel mit Gesundheitsplus

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Die Zitrone gilt als bewährtes Haus- und Heilmittel – von der heißen Zitrone gegen Erkältungen, Hustenreiz und Halsschmerzen bis hin zum Desinfektionsmittel beim Saubermachen, zur Beseitigung von Flecken und Kalkablagerungen. Fruchtig-frisch ist ihr Duft und Geschmack, weswegen die Zitrusfrucht als Zutat an Speisen und Getränken ebenfalls beliebt ist.

Daran, dass die Zitrone eine kleine Vitamin-CBombe ist, besteht kein Zweifel. Die sonnengelbe Frucht weist pro 100 Gramm einen Vitamin-CGehalt von rund 50 Milligramm auf. Zusätzlich enthält sie viele Mineralstoffe und Antioxidantien. Beim Schnuppern an einer Zitrone ist sofort zu bemerken, dass die Schale reich an wohlduftenden ätherischen Ölen ist. Diese können beim Kochen und Backen und auch bei der Herstellung von Düften verwendet werden.

 Ursprünglich stammt die Zitrone vermutlich aus Nordindien, wird heute aber überall angebaut, wo es warm, aber nicht zu heiß ist. Denn die Bäume mögen gut temperiertes Klima mit kühlendem Wind. Sie werden drei bis sechs Meter hoch, haben ovale Blätter und große weiße Blüten, deren Außenseite bei manchen Sorten ins Purpurfarbene geht. Von der Blüte bis zur

Ernte dauert es sieben bis 14 Monate. Morgens nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser mit Zitrone zu trinken, bringt die Verdauung in Schwung, versorgt den Körper mit Flüssigkeit und hilft ihm beim Durchspülen, also beim Ausscheiden von Stoffen, die er los werden muss. Die Zitrone wirkt basisch, obwohl sie sauer schmeckt. Basenbildende Lebensmittel wie die Zitrone entlasten somit den Säure-Basen-Haushalt, der bei heutiger „Normalkost“ oft im Ungleichgewicht ist, so dass der Körper Säuren abbauen muss, um wieder in Balance zu kommen.

Bei Erkältungen ist die heiße Zitrone ebenso schon deshalb keine schlechte Idee, weil die Schleimhäute mit viel Flüssigkeit befeuchtet werden. Gleichzeitig wirkt der Saft der Zitrone antibakteriell und entzündungshemmend. Das Vitamin C ist zwar ein wichtiges Vitamin, das die Immunabwehr unterstützt, kann aber nicht allein eine lästige Erkältung abwehren. Damit nicht zu viel davon verloren geht, sollte das Wasser nach dem Aufkochen erst wieder auf Trinktemperatur abkühlen, bevor der Zitronensaft hinzugefügt wird. Wem Zitrone pur zu sauer ist, süßt am besten mit einem Teelöffel Honig, der das Getränk nicht nur besser schmecken lässt, sondern auch antibakterielle Eigenschaften besitzt.

Die Zitrone kann weiterhin als ökologisch einwandfreies Desinfektionsmittel verwendet werden und so auf ganz andere Weise gegen Krankheiten schützen. Besonders in der Küche sollten die Flächen, auf denen Lebensmittel zubereitet werden nicht mit schädlichen Chemikalien belastet sein. Da ist Reinigung mit verdünntem Zitronensaft oder einem ökologischen Putzmittel auf Zitronenbasis eine gute Alternative.