Erhöhen OMEGA-3-FETTSÄUREN das Risiko für Vorhofflimmern und Schlaganfall?

01.05.24 12:00 AM Von Redaktion

Vorhofflimmern ist eine Art von Herzrhythmusstörung. Es ist normalerweise nicht lebensbedrohlich, aber es kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Das Risiko für Vorhofflimmern steigt mit dem Alter, bei Übergewicht, Herzkrankheiten oder Diabetes Typ 2, ungesunder Lebensweise und bestimmten Medikamenten.


Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat kürzlich eine Verbindung zwischen Vorhofflimmern und der Einnahme von Omega-3-Fettsäuren hergestellt.

Vorhofflimmern vorbeugen mit passender Dosierung

Ein Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern und einer regelmäßigen Omega-3-Zufuhr wurde aus verschiedenen Studien abgeleitet, die zeigten, dass Herzpatienten, die Omega-3-Fettsäuren in Form von ethylesterhaltigen Arzneimitteln einnahmen, ein erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern hatten. Insbesondere bei einer hohen Dosierung von 4 g Ethylester täglich kam dieses zum Tragen.


Die Untersuchung macht deutlich, dass sich das Risiko für das Auftreten von Vorhofflimmern einerseits bei einer Überdosierung und andererseits bei einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren erhöht. Es ist außerdem bemerkenswert, dass die in den Studien verabreichten Medikamente Omega-3-Fettsäuren nicht in ihrer natürlichen Form als Triglyceride, sondern als Ethylester enthielten.

Reduzierung des Schlaganfallrisikos mit einem guten Omega-3-Index

Eine aktuelle Studie, veröffentlich in der Fachzeitschrift “Stroke“, analysiert die zusammengefassten Daten von 183.291 Teilnehmern aus 29 Studien. Die Teilnehmer*innen wurden nach ihrem Omega-3-Index in fünf gleiche Gruppen eingeteilt. Der Omega-3-Index erfasst den Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen. Der durchschnittliche Omega-3-Index in der Gruppe mit der höchsten Omega-3- lag bei etwa 8 %. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen mit den höchsten Omega-3-Blut-

spiegeln ein 17 % geringeres Schlaganfallrisiko haben im Vergleich mit Personen mit den niedrigsten Werten. Es wurde auch kein Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und dem Risiko einer Hirnblutung festgestellt.

Die Kunst der richtigen Dosierung

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Quelle

O’Keefe JH et al. Omega-3 blood levels and stroke risk: a pooled and
harmonized analysis of 183291 participants from 29 prospective
studies. Stroke. 2024;55:50-8. [https://www.ahajournals.org/doi/
full/10.1161/STROKEAHA.123.044281]

Erschienen in:

Reformleben Magazin

Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)

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